Die Chronik der Gemeinde Nüdlingen

 

772
fand Nüdlingen in Aufzeichnungen des Klosters Fulda erstmals urkundliche Erwähnung.

1032
traten die Grafen von Henneberg erstmals als Ortsherren von Nüdlingen auf. Sie residierten in einer wehrhaften Dorfburg, die sich an der Stelle der heutigen alte Schule befand.

1134
wurde Nüdlingen der Pfarrei Kissingen zugeteilt. In früherer Zeit erfolgte die kirchliche Betreuung durch die Benediktinermönche von Brachau.

1202
wurde der heutige Ortsteil Haard erstmals urkundlich erwähnt. Graf Berthold II. von Henneberg übergibt im Jahr 1202 dem Kloster Veßra zwei Teile an dem Zehenten zu "Herde", jetzt Haard.

1234
Nachdem der Henneberger Otto von der Bodenlaube dem Bischof von Würzburg die Burg Bodenlaube überlassen hatte, ließ Graf Hermann I. von Henneberg um

1242
auf dem Schlossberg die Henneburg oder Hunburg als Gegenburg bauen.

1247/48
musste die Hunburg auf Anordnung des Bischofs wieder zerstört werden.

1394
kam Nüdlingen unter die Territorialherrschaft und landesherrliche Gewalt des Bischofs von Würzburg.

1453
erfolgte die Gründung der Pfarrei Nüdlingen.

1570
wurde der Gemeinde von Fürstbischof Friedrich von Wirsberg das Ortswappen zugeteilt.

1590
Am 22. Februar wurde Haard der Pfarrei Nüdlingen zugeteilt.

1600
Fürstbischof Julius Echter stellte der Gemeinde die alte Dorfburg zur Verfügung, so dass aus eigenem Kirchenvermögen und Spenden von Wohltätern eine neue Kirche erbaut werden konnte, die Julius Echter bereits 1615 erweitern ließ.

1618-48
Die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges gingen auch an Nüdlingen nicht spurlos vorüber. 1641 wurde der Ort durch die Schweden während der Belagerung von Münnerstadt gebrandschatzt.

1804
wurde Haard nach Auflösung der früheren Amtskellerei Aschach dem Landgericht Münnerstadt zugeteilt.

1858/59
Erweiterung der Pfarrkirche durch das Wirken des Pfarrherrn Michael Erhard

1867
Große Brandkatastrophe

1869-71
Errichtung der neuen Kirche an der Hauptstraße - Abriss des alten Kirchleins auf der Anhöhe am Friedhof

1895
Missernte

1907
Typhusepidemie

1910
Der gesamte Weinbau musste nach einem Reblausbefall eingestellt werden.

1960
begannen Jahrzehnte außergewöhnlicher Bautätigkeiten.

1972
wurde Haard in die Gemeinde Nüdlingen eingemeindet.

1984
Adalbert Kiesel übernimmt von Franz Nicolai nach 18jähriger erfolgreicher Amtszeit das Amt des 1. Bürgermeisters.

2002
Günter Kiesel übernimmt von Adalbert Kiesel nach 18jähriger überaus erfolgreicher Amtszeit das Amt des 1. Bürgermeisters.

2002
Der Gemeindeteil Haard feiert sein 800jähriges Bestehen vom 14. bis 17. Juni.

2005
Die neue Schlossberghalle wird am 03. Oktober eingeweiht.

2007
Nüdlingen zählt heute zu den bevorzugten Wohngemeinden im Landkreis. Besonders sehenswert: das Heimatmuseum im Torturm aus dem 13. Jahrhundert, die Sebastiani-Kapelle, zahlreiche Fachwerkbauten sowie Natur- und Flurdenkmäler.

2007
Die Gemeinde Nüdlingen beheimatet heute neben traditionsreichem Handwerk zahlreiche Gewerbe- und Handelsbetriebe; aber auch die Land- und Forstwirtschaft prägen noch immer die waldreiche und hügelige Vorrhönlandschaft.

2014
Harald Hofmann übernimmt von Günter Kiesel nach 12jähriger überaus erfolgreicher Amtszeit das Amt des 1. Bürgermeisters

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